Chronik

8. September 2010

Geburtsstunde der Volksabstimmung

SPD-Landesvorsitzender Nils Schmid und SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Schmiedel erläutern auf einer Pressekonferenz die Idee einer Volksabstimmung zum Bahnprojekt Stuttgart 21. (Video) Nils Schmids Aufruf verbreitet sich in den folgenden Tagen rasant im Internet.
28. Oktober 2010

CDU und FDP stoppen Volksabstimmung

Die SPD-Fraktion stellt im baden-württembergischen Landtag den Antrag zu einem "Ausstiegsgesetz". Der Antrag wird mit den Stimmen von CDU und FDP abgelehnt.
27. März 2011

Wahltag: ECHTER WECHSEL in Baden-Württemberg

CDU und FDP verlieren die Mehrheit. SPD und Grüne erklären noch in der Nacht den Willen zur Regierungsbildung und legen den Grundstein für den ECHTEN WECHSEL.
7. Mai 2011

Koalitionsvertrag forciert Volksabstimmung

Die Parteitage der SPD und der Grünen verabschieden den Koalitionsvertrag, der die Volksabstimmung beinhaltet: „Ziel der Volksabstimmung ist es, zu einem abschließenden und befriedenden Urteil über Stuttgart 21 zu gelangen.“ (S. 30-31, Koalitionsvertrag 2011)
26. Juli 2011
Grün-rotes Kabinett verabschiedet S21-Kündigungsgesetz.
September 2011

Auf dem Weg durchs Parlament

Im baden-württembergischen Landtag finden Lesung und Beratung des Kündigungsgesetzes statt. Der Landtag lehnt das Gesetz mit Mehrheit ab. Die Mitglieder der Fraktionen der von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beantragen daraufhin, das Gesetz dem Volk zur Entscheidung vorzulegen.
28. September 2011
Die Landesregierung beschließt die Volksabstimmung über das Kündigungs-gesetz und legt den Termin auf den 27.11.2011 fest.
27. November 2011

Volksabstimmung

7,8 Millionen Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger haben die Möglichkeit, über das Bahnprojekt Stuttgart 21 abzustimmen.